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Ahnenforschung der Familie Auf'm Kampe
Geschrieben von Regina Aufm Kampe   
Sonntag, 25. Februar 2007

Herzlich willkommen auf unserer Seite !

 

Seit gut dreißig Jahren ist Bildmontage mit 3 GenerationenGenealogie eines meiner Hobbies, und ebenso lange bin ich  Mitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg e.V. In dieser Zeit habe ich mehr als 8000 Ahnen und Anverwandte meiner Kinder gefunden. Meine Forschungsergebnisse findet man links unter 'Unsere Ahnen'.  Diese stammen aus Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und seit neuerem auch aus Schweden. Aufgeteilt habe ich die Ahnenlisten nach unseren Grosseltern, die schwedischen Ahnen haben eine eigene Liste.

Alle registrierten Benutzer können auf diesen Seiten einfach einen interessanten Artikel schreiben, eine Frage, einen Hinweis....  Anregungen, Kritik und Lob erreichen mich über das Kontaktformular, Suchanzeigen sollten Sie in das Ahnenforum schreiben.

Für Fragen zu dieser Seite sehen Sie bitte in die FAQ, falls weitere Fragen auftauchen, können Sie einfach eine Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst   senden.

Einige Informationen über unsere Heimat, die Stadt Buxtehude gibt es hier. Diesen Buxtehuder Teil werde ich weiter ausbauen, begonnen habe ich mit der Zusammenstellung von bekannten und weniger bekannten Familien, die in Buxtehude und Altkloster leben und gelebt haben, Daten von Friedhöfen, Einwohnerlisten und manches mehr.
Sollten Sie für Buxtehude relevante Informationen haben, nehme ich diese gern mit auf.
 
Vor ein paar Jahren haben sich Ahnenforscher aus Buxtehude und der näheren und weiteren Umgebung zu einer offenen Gruppe zusammengeschlossen.
Unser Forschertreffen Buxtehude findet einmal im Monat, jeweils am letzten Sonntag statt.
Das nächte Treffen ist am 

                      Sonntag, 31.8.2014 ab 18.30 Uhr 
 
in der Begenungsstätte  'HOHELUFT'  in der Stader Strasse 15, Buxtehude .
 
Jeder, der sich für Familienforschung interessiert, ist natürlich herzlich willkommen.
 
Wer in unserem Gebiet, also in den Kreisen Stade und Harburg (Winsen/Luhe), Rotenburg/Wümme, Cuxhaven und den angrenzenden Kreisen nach Ahnen sucht, sollte sich in die 
Mailingliste für die Region Niederelbe einschreiben. Informieren und anmelden kann man sich unter:
 

http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/niederelbe-l

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen meine Seiten bei Ihrer Suche ein wenig weiterhelfen können.

Regina Auf'm Kampe

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. August 2014 )
 
Suter und Medici
Geschrieben von Regina Aufm Kampe, am 19-01-2012 15:47

Vor einiger Zeit hatte ich hier schon einmal über die Familie Suter-Medici berichtet, deren Herkunft unbekannt war, weder wusste ich, woher der pfälzische Oberkriegskommissar und Hofrat in Düsseldorf, (Johann) Daniel SUTER stammt, noch kannte ich nähere Einzelheiten über seine Schwiegertochter Anna Maria Magdalena Luisa Medici.

Mittlerweile habe ich einiges neues in Erfahrung bringen können.

Zunächst fand ich folgende Trauung:

'Am 13.1.1704 habe ich in der Hofkapelle in Düsseldorf getraut den Herrn Philipp Wilhelm Suter, Hofrat, und Frau Anna Maria Magd. Luise [ohne Nachnamen!], Kammerzofe der allergnädigsten Kurfürstin, in Beisein der Zeugen Herrn Joh. von Berres, Dekan in Worms an St. Paul, Herrn Hermann Gottfried Fabritius und Herrn Joh. Marquard von Reichenbach.'

(Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, Band 11, Seite 218 - dort auf Latein)

 

Bisher hatte ich vermutet, dass die bereits 1691 als Kammerfrau genannte Anna Maria Magdalena Medici meine Ahnin wäre. Diese heiratete angeblich den Hofrat Suter. Sie sollte eine getaufte Türkin sein und ich vermutete, dass sie bereits in Florenz getauft wurde und mit der Kurfürstin zusammen nach Düsseldorf gekommen ist. Ich vermutete ferner, sie sei eine Beutetürkin gewesen.

Als Beutetürken werden Gefangene (oft Kinder) der Türkenkriege bezeichnet, die man aus den eroberten Gebieten nach Deutschland oder Österreich verschleppt hatte. Nach Umerziehung und Belehrung wurde diese dann christlich getauft. Viele heirateten später unter ihrem neuen, christlichen Namen und nach einer Generation war ihre türkische Herkunft nahezu vergessen. Mehr hierzu findet man z. B.  hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Beutetürken

Durch Zufall stiess ich dann auf ein Buch, welches sich mit einer Türkin befasst, die in Düsseldorf bei den Ursulinen Karriere gemacht hatte. In diesem Buch wurden weitere junge türkische Frauen namens Medici erwähnt.

Zum einen die aus Florenz mitgekommene Türkin, die 1691 Kammerfrau bei der Kurfürstin gewesen ist. Sie wurde noch in Florenz getauft, Patin war die spätere Kurfürstin.

Diese Frau trat im Dezember 1691 als Anna Maria Magdalena Medici in die Rosenkranz-Bruderschaft ein. Ihre Existenz gründet sich nur auf diesen Beitritt, der ohne Berufsangaben geschieht.

Die Kurfürstin selber tritt 1693 ein.

 

Die andere Türkin  wird am 10. August 1691 auf den Namen Anna Maria Magdalena getauft, Patin wiederum die Kurfürstin.

 

Taufregister St. Lambertus:

Anno 1691 die 10a Aug. ist auf hiesigem schloß eine Turckin von Ihro Churfrl Dhlt Herrn BeichtVatter, A. R. Patre Splinter (ex indulto ordinarii uti allegatum) getaufft worden Nomen ei Impositum Anna Maria Magdalena Patrina Ihre Churfrl Dhlt die Churfürstinn [ex indulto ordinarii uti allegatum = Mit Erlaubnis des Ordinarius (des Ortspfarrers), wie beigefügt.]

 

 

Dieses getaufte Kind soll vorher den Namen Atwa getragen haben. Von der Kurfürstin erhielt es zur Taufe und auch danach diverse (Geld-)Zuwendungen. Atwa trat am 1696 in die Rosenkranz-Bruderschaft ein (Jungfrau Anna Maria Magdalena Louisa Medici, Cammerdienerin bei Ihro Dhlt. Ehegemahlin, ex. Turca facta Catholica). Sie wurde zusammen mit Anna Maria von Quadt im Katharinenkloster Gerresheim erzogen, hierfür wurde nachweislich 1700 und 1701 von der Fürstin gezahlt. Ab Feb. 1701 wurde Atwa dann bei den Ursulinen in Düsseldorf erzogen, Anna Maria von Quadt trat 1702 bei den Karmelitessen ein. 1703/04 war Atwa dann (wohl wieder, oder ist das eine Art ‚Titel‘ und keine Berufsbezeichnung ?) Kammerdienerin bei der Fürsin und erhielt am 10.1.1704 Gehalt.

Am gleichen Tag wird ein Antrag auf Dispens gestellt, und wenige Tage danach heiratet sie den Hofrat Suter.

 

Als Philip Wilhelm Suter 1704 heiratete, war er 23 Jahre alt  (*1683). Ich vermute, dass auch seine Frau in diesem Alter gewesen ist.

Die erstgenannte 1691 bereits Kammerfrau gewesene scheint mir zu alt zu sein. Setzt man für sie ein 1691 ein Alter von 15 Jahren ein, läge ihre Geburt 1676. Ich vermute aber, sie ist eher noch früher geboren.

Die Atwa hingegen war noch ein Kind, als sie getauft wurde. Damit könnte sie entweder 1683 als Kleinkind aus Wien oder etwas später aus Neuhäusel, Budapest, Mohacs oder spätestens 1688 aus Belgrad gekommen sein. Ihre Geburt wäre dann frühestens um 1680 anzusetzen, eher etwas später. Aus Belgrad stammten viele der in Düsseldorf getauften sogenannten Türken.

Für Atwa als Ahnin spricht auch die Beziehung zu den Ursulinen. Eine der Töchter des Paares Suter/Medici, Anna Euphrosina, * 1710 tritt 1730 ins Ursulinenkloster ein und auch die Hochzeit von Philips Bruder Caspar Theodor 1713 wird ‚bei den Ursulinen‘ gefeiert.

 

(Johann) Daniel Suters Herkunft ist immer noch unbekannt. Er siegelt 1704 unter seinem Ehevertrag mit seiner zweiten Frau. Leider ist dieses Siegel schlecht zu erkennen, ich meine aber, es gibt Ähnlichkeiten zum Wappen der angeblich aus der Pfalz stammenden, evangelischen Familie von Suter. Ältester von mir gefundener Ahn ist ein Bogislaw (Johann) Ernst Wilhelm Suter, * 1691. Er könnte vielleicht ein Neffe von Daniel Suter sein ?

Das Wappen der von Suters wird wie folgt beschrieben: ‚In Gold eine hinter einem roten Palisadenzaun hervorspringende halbe aschfarbene Gemse mit silbernen Hörnern. Auf dem gekrönten Helme mit beiderseits gold-schwarz-roten Decken die Gemse.‘

Eine solche Gemse findet sich auch auf dem Siegelabdruck, relativ deutlich auf dem Helm. Im Bild selbst kann man jedenfalls auch einen Zaun erkennen mit einem dahinter stehenden Tier.

Über jeden Hinweis zu all diesem freue ich mich sehr.

 

Das oben genannte Buch ist: Abigail Steineckin - M. Anna Maria Louisa Weißenburg: Türkin, Ordensfrau, Künstlerin, Band 36 von Libelli Rhenani, Ruth Krumme, Hans U. Krumme Verlag, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, 2010 

Veröffentlicht in : Die Themen, Ahnenforschung
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. August 2014 )
 
Zwangsarbeiter-Gräber in Buxtehude
Geschrieben von Regina Aufm Kampe, am 08-12-2009 14:03

Auf zwei Friedhöfen in Buxtehude sind Gräber mit Namen zu finden, die fremd klingen.
Offensichtlich stammten diese Begrabenen aus dem Osten Europas und da sie während des letzen Weltkrieges starben, lag die Vermutung nahe, dass es sich um Kriegsgefangene, um Zwangsarbeiter handelt. Dem wollte ich nachgehen und habe nachfolgendes in Erfahrung gebracht.

Veröffentlicht in : Die Themen, Geschichte
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 7. April 2012 )
 
Wie fange ich an ?

Wollen Sie die Geschichte Ihrer Familie erforschen ?
Dann beginnen Sie bei sich selbst, Ihren Eltern und Großeltern.
Das Standesamt stellt Ihnen Geburts/Abstammungs-, Heirats- und Sterbeurkunden aus, auf jeder dieser Urkunden können Sie weiterführende Informationen finden, sei es der Ort der Geburt, die Namen von Großeltern oder was immer Sie brauchen, um die Urkunden der nächsten Generation zu erbitten. Irgendwann allerdings wird man Ihnen mitteilen, dass Sie sich für weitere Forschungen an die entsprechenden Kirchen wenden müssen, denn Standesämter gibt es in den meisten Gebieten erst ab 1875/76.

Neben dem Anfordern von Urkunden sollten Sie auch alle Verwandten nach weitern Cousins und Cousinen, Onkeln und Tanten befragen, notieren Sie alle Namen, Daten und Orte, auch scheinbar unwichtige Details können irgendwann den entscheidenden Hinweis geben, und vergessen Sie nicht, Ihre Quellen zu notieren. Fragen Sie nach alten Fotos und nach den abgebildeten Personen, nach alten Schulzeugnissen und nach allem, was Ihnen einfällt.

Nach einiger Zeit haben Sie einen Grundstock zusammen, den Sie sinnvoll sortieren und vielleicht in ein Genealogie-Programm eingeben.

Melden Sie sich bei Mailinglisten ihrer Ihre Suchgebiete an, werden Sie Mitglied in einem genealogischen Verein, eventuell kann auch ein Volkshochschulkursus bei der Familienforschung hilfreich sein, ein Kurs über die alten Schriften, falls Sie diese nicht lesen können.

Lesen Sie Bücher über die Landschaften, aus denen Ihre Familienmitglieder stammen, machen Sie sich ein Bild über die damaligen Lebensumstände.

Suchen Sie im Internet, auf genealogischen Homepages, in Datenbanken, schreiben Sie Ihre Fragen in Suchforen, vergessen dabei aber Ihre Emailadresse nicht, tauschen Sie sich mit anderen Forschern aus - und ganz wichtig - seien und bleiben Sie immer freundlich, wenn Sie Kontakt zu Standesämtern, Kirchen und anderen Forschern haben, formulieren Sie Ihre Wünsche höflich und bedanken sich, wenn man Ihnen geholfen hat, Porto- und Kopierkosten sollten Sie jedem Helfer erstatten, wenn dieser nicht ausdrücklich darauf verzichtet. 

Aber da Sie jetzt meine Seite aufgerufen haben, haben Sie sicher all das schon gewusst, und wenn nicht, beginnen Sie vielleicht gleich heute mit der Suche nach der Herkunft Ihrer Familie ?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg ! 


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Januar 2012 )
 
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